Schuckis Comeback (April 1996)

Als Käptn Haase anno 1994 seinen Kahn für alle Zeiten am Steg festband, weil die Versicherung pleite war, schien damit auch Schuckis Leistungssportlerkarriere vor dem Aus zu stehen. Doch wenn man genau hinhörte, zischte zwischen seinen bekanntermassen stets grinsenden Zähnchen ein leises, aber bestimmtes "I'll be back".
18 lange Monate stählte er seinen Körper, dem Element blieb er als Schwimmer treu. Dann war die Zeit reif, und an einem warmen, sonnigen Aprilwochenende kam, was kommen musste: Sonnenbrille auf, freundlich gelächelt, an der Spischot gerissen, dritter Platz.


Schucki feierte beim Willi-Möllmer-Preis ein grandioses Comeback.

Das rief die Konkurrenz auf den Plan, die mit einer fieberhaften Fehlersuche begann.


"Wollen mal messen..."

98,2cm bei Sarah und Daniel lassen Schucki völlig kalt. Ruhig schlendert er zur Bar, ordert Fassbrause, "Aber pronto!", und sinniert erstmal mit Lietzi über die neuesten Trends am Sonnenbrillenmarkt. Später, als die übrigen Segler ein Kotlett nach dem anderen vom Grill angeln und einen über den Durst kippen, räuspert er sich leise und verschwindet in die Nacht, wohin wir ihm aus Diskretion nicht folgen.
Der Morgen bringt Sonne, aber kaum Wind. 16er Creme und zwei Blech Streuselkuchen machen die Runde. Vor dem Einpacken noch ein kurzer Materialcheck: Hält ein handelsüblicher Proctor Stratus den unglaublichen Kräften stand, die Schucki entwickelt?


"Das muss ich wohl verstärken." Sascha entnimmt eine Materialprobe zur Laboruntersuchung.

Wir dürfen gespannt sein, wie es weitergeht mit Schucki. Man sagt sich, die Quali zur IDM wäre schon fast geschafft. Aufgepasst!